Grünalternative Partei

Bern WERBEFREI

Die Grünalternative Partei startet zusammen mit anderen Organisationen eine städtische Volksinitiave “Bern WERBEFREI”.  

Manifest Berner Allmenden für Alle

Die GaP lanciert zusammen mit weiteren Organisationen das Manifest “Berner Allmenden für Alle” und beteiligt sich am Mitwirkungsverfahren, das am 12. Januar 2026 eröffnet wurde.

Wir wollen kommerzielle Werbung aus dem öffentlichen Raum zurückdrängen.

Weniger Dauerreize, mehr Aufenthaltsqualität.

 

Bern WERBEFREI

Der öffentliche Raum prägt das tägliche Leben einer Stadt. Strassen, Plätze und Haltestellen sind Orte der Begegnung und Orientierung. Die Initiative «Bern werbefrei» setzt sich dafür ein, dass dieser Raum nicht dauerhaft von kommerzieller Werbung dominiert wird. Ziel ist ein Stadtraum, der stärker dem Gemeinwohl dient und weniger von kommerziellen Interessen geprägt ist. Damit die Bevölkerung darüber entscheiden kann, sammelt das Initiativkomitee 5’000 Unterschriften.

 

Kurz auf einen Blick

  • Öffentlicher Raum ist Gemeingut
    Strassen, Plätze und Haltestellen gehören allen. Dauerhafte Werbung führt zur Privatisierung des öffentlichen Raumes.
  • Klimaschutz und Ressourcenverbrauch
    Weniger Werbung senkt Konsum, CO₂ und Ressourcenverbrauch.
  • Weniger Konsumdruck
    Werbung erzeugt Konsumdruck. Weniger Druck schafft Raum für Ruhe, Gemeinschaft und Kultur.

 

Die Initiative in zwei Sätzen

Die Initiative «Bern werbefrei» setzt sich dafür ein, dass der öffentliche Raum weniger von kommerzieller Werbung dominiert wird und stärker dem Gemeinwohl dient.

Weniger Werbung schafft ein ruhigeres und übersichtlicheres Stadtbild und Raum für kulturelle Inhalte, demokratische Prozesse und Informationen der Stadt.

 

Hauptargumente

Öffentlicher Raum ist Gemeingut

Strassen, Plätze und Haltestellen gehören allen Menschen und werden von der Allgemeinheit finanziert. Ihre dauerhafte Nutzung als Werbeträger führt faktisch zu einer Teil-Privatisierung. Der öffentliche Raum soll in erster Linie ein Raum sein der gemeinschaftlichem Interesse dient.

Weniger visuelle Verschmutzung

Nicht einzelne Plakate, sondern ihre Gesamtwirkung prägt das Stadtbild. Viele Werbeflächen können zu visueller Überlastung führen. Weniger Werbung schafft ein ruhigeres und übersichtlicheres Stadtbild.

Klimaschutz und Ressourcenverbrauch

Weniger Werbung reduziert übermässigen Konsum. Dies verringert konsumgetriebene Umweltbelastungen und CO₂-Emissionen. Zudem verursacht Werbung Energie und Materialverbrauch durch Herstellung, Betrieb und Entsorgung von Plakaten oder Leuchtkästen.

Werbung beeinflusst

Werbung nutzt gezielt psychologische Mechanismen. Im öffentlichen Raum kann man ihr kaum ausweichen. Wer sich in der Stadt bewegt, wird automatisch ohne Zustimmung mit Werbebotschaften konfrontiert.

Weniger Konsumdruck

Werbung arbeitet mit Status und Konsumversprechen. Dies kann gesellschaftlichen Druck verstärken. Eine Reduktion schafft Raum für Entschleunigung, Gemeinschaft und Kultur.

Raum für Kommunikation statt Kommerz

Weniger Werbung bedeutet nicht keine Kommunikation. Öffentliche Flächen könnten für kulturelle Inhalte, demokratische Prozesse und Informationen der Stadt genutzt werden. Stadtplananlagen und Kulturplakate, Anschlagstellen für die Allgemeinheit und temporäre Reklamen sind von der Initiative nicht betroffen.

Unterschriftenbogen A4, zum selber ausdrucken

Unterschriftenbogen A4, zum selber ausdrucken

aktuell

Manifest Berner Allmenden für Alle

Die GaP hat zusammen mit weiteren Organisationen das Manifest “Berner Allmenden für Alle” lanciert und hat sich am Mitwirkungsverfahren beteiligt, das am 12. Januar 2026 eröffnet wurde.

Unsere Empfehlungen sind nun auf der Website als PDF aufgeschaltet: https://allmenden.ch/

Was passiert? Die Berner Allmenden sind durch verschiedene Partikularinteressen stark unter Druck: Der Bund will den Autobahnanschluss Wankdorf weiterhin massiv vergrössern und auf einem Grossteil des Allmendwaldes eine neue Ausfahrt, die «Eventstrasse», realisieren. YB will vis-à-vis des Wankdorfstadions exklusive Trainingsfelder auf der Grossen Allmend bauen. Im Stadion plant die Eigentümerschaft, allen voran die UBS, eine Erweiterung der kommerziellen Nutzung, für die es zusätzliche Parkplätze brauche.

Der Gemeinderat der Stadt Bern ist auf diesen Zug aufgesprungen: Im Kontext einer «Neuordnung der Allmenden» will der Gemeinderat zusammen mit der UBS ein riesiges neues Parkhaus unter der Grossen Allmend bauen. Der ganze Perimeter wird dadurch noch stärker auf Kommerz und Autoverkehr ausgerichtet – trotz hervorragender ÖV-Erschliessung! Zudem unterstützt die Stadtregierung die Idee, einen beträchtlichen Teil der Grossen Allmend dem Profi-Fussball vorzubehalten.

Ja zur Entwicklung, Nein zur Kommerzialisierung!

Diese Pläne stehen im diametralen Widerspruch zur ursprünglichen Idee der Allmenden: Es sind Orte, die der lokalen Bevölkerung frei zur Verfügung stehen und gemeinsam genutzt werden. Deshalb sagen wir Ja zur Entwicklung der Berner Allmenden, aber Nein zur Kommerzialisierung!

Nein zum UBS-Parkhaus! Das geplante UBS-Parkhaus ist mit 1400 Parkplätzen völlig überdimensioniert und steht im Konflikt mit der heutigen Schutzzone. Die Aufhebung der bestehenden Parkplätze an der Papiermühlestrasse ist keine Rechtfertigung für diesen massiven Eingriff in die Grosse Allmend. Und mehr Parkplätze sind nur “nötig”, wenn das Wankdorfstadion zur kommerziellen Vergnügungsmeile wird – was im Übrigen nicht im Sinne der lokalen Bevölkerung ist. Zudem müssten diese Parkplätze – wenn überhaupt – im Stadion selbst realisiert werden.

Nein zum Autobahn-Ausbau! Auch der Ausbau des Wankdorf-Autobahnanschlusses mit seinem direkten Zubringer zum Expo-Gelände und zum geplanten Parkhaus («Eventstrasse») ist ein massiver Eingriff in die Berner Allmenden. Dieses Projekt ist völlig aus der Zeit gefallen und muss von Grund auf neu geplant werden.

Keine exklusive Nutzung der Allmenden durch YB! Durch eine Realisierung der geplanten YB-Felder auf der Grossen Allmend mit einer permanenten Einzäunung werden die Flächen für die Berner Bevölkerung unzugänglich. Das schränkt den Spielraum für eine bessere Gestaltung der Berner Allmenden stark ein und ist eine faktische Privatisierung eines Teils des öffentlichen Raums. Das widerspricht der Idee der Allmenden diametral.

Allmenden für alle zugänglicher machen! Die Berner Allmenden sollen geschützt und so gestaltet werden, dass sie von mehr Menschen als Naherholungsgebiet genutzt werden können. Es braucht eine vielfältigere Gestaltung, mehr Bäume, mehr Wasser und Wege. Gleichzeitig soll der Biodiversität ein hoher Stellenwert eingeräumt werden. Die heutige Nutzung durch Breitensportvereine soll weiter möglich bleiben, aber auch andere Bedürfnisse sollen auf der Allmend Platz finden. Es braucht beispielsweise Orte zum Verweilen, mehr entsiegelte Flächen, Stühle und Tische, allenfalls temporäre Einrichtungen für andere Sportarten sowie Raum für Tiere und Pflanzen.

Unsere Empfehlungen sind nun auf der Website als PDF aufgeschaltet: https://allmenden.ch/

 

Ja zur Entwicklung, Nein zur Kommerzialisierung!

Diese Pläne stehen im diametralen Widerspruch zur ursprünglichen Idee der Allmenden: Es sind Orte, die der lokalen Bevölkerung frei zur Verfügung stehen und gemeinsam genutzt werden. Deshalb sagen wir Ja zur Entwicklung der Berner Allmenden, aber Nein zur Kommerzialisierung!

Nein zum UBS-Parkhaus!

Das geplante UBS-Parkhaus ist mit 1400 Parkplätzen völlig überdimensioniert und steht im Konflikt mit der heutigen Schutzzone. Die Aufhebung der bestehenden Parkplätze an der Papiermühlestrasse ist keine Rechtfertigung für diesen massiven Eingriff in die Grosse Allmend. Und mehr Parkplätze sind nur “nötig”, wenn das Wankdorfstadion zur kommerziellen Vergnügungsmeile wird – was im Übrigen nicht im Sinne der lokalen Bevölkerung ist. Zudem müssten diese Parkplätze – wenn überhaupt – im Stadion selbst realisiert werden.

Nein zum Autobahn-Ausbau!

Auch der Ausbau des Wankdorf-Autobahnanschlusses mit seinem direkten Zubringer zum Expo-Gelände und zum geplanten Parkhaus («Eventstrasse») ist ein massiver Eingriff in die Berner Allmenden. Dieses Projekt ist völlig aus der Zeit gefallen und muss von Grund auf neu geplant werden.

Keine exklusive Nutzung der Allmenden durch YB!

Durch eine Realisierung der geplanten YB-Felder auf der Grossen Allmend mit einer permanenten Einzäunung werden die Flächen für die Berner Bevölkerung unzugänglich. Das schränkt den Spielraum für eine bessere Gestaltung der Berner Allmenden stark ein und ist eine faktische Privatisierung eines Teils des öffentlichen Raums. Das widerspricht der Idee der Allmenden diametral.

Allmenden für alle zugänglicher machen!

Die Berner Allmenden sollen geschützt und so gestaltet werden, dass sie von mehr Menschen als Naherholungsgebiet genutzt werden können. Es braucht eine vielfältigere Gestaltung, mehr Bäume, mehr Wasser und Wege. Gleichzeitig soll der Biodiversität ein hoher Stellenwert eingeräumt werden. Die heutige Nutzung durch Breitensportvereine soll weiter möglich bleiben, aber auch andere Bedürfnisse sollen auf der Allmend Platz finden. Es braucht beispielsweise Orte zum Verweilen, mehr entsiegelte Flächen, Stühle und Tische, allenfalls temporäre Einrichtungen für andere Sportarten sowie Raum für Tiere und Pflanzen.